FAQ

Das Zertifikatsprogramm „StädteBauKultur“ richtet sich an Fach- und Führungskräfte sowie Gestaltende aus den Bereichen Stadtplanung, Architektur, Denkmalpflege und Stadtentwicklung, die ihre Kompetenzen im Umgang mit dem gebauten und immateriellen Erbe weiterentwickeln und in integrierten Planungsprozessen anwenden möchten.

Besonders angesprochen sind:

  • Mitarbeitende kommunaler Verwaltungen, z. B. aus Stadtplanungsämtern, Denkmalbehörden, Bauämtern oder Kulturdezernaten, sowie Stadtbaumeister*innen und kommunale Planer*innen, die ihr Wissen zur klimaresilienten Stadt vertiefen möchten
  • Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Projektentwickelnde und Immobilienakteur*innen aus freien Büros oder Wohnbaugesellschaften, die Denkmalschutz, Baurecht und Bestandsentwicklung praxisnah verknüpfen oder wirtschaftliche Potenziale von Altbauten erschließen möchten
  • Vertretende aus Wissenschaft & Forschung, etwa aus der Stadtsoziologie, die innovative Konzepte der Stadt- und Quartiersentwicklung weiterdenken
  • Heritage Professionals und NGO-Akteur*innen, die sich für partizipative Prozesse und Baukultur engagieren
  • Politische Entscheidungstragende, z.B. Bürgermeister*innen, Fachpolitiker*innen oder Wirtschaftsfördernde, die Stadtentwicklung strategisch gestalten wollen – von Standortfaktoren bis Stadtmarke
  • Young Professionals und Masterabsolvierende in Stadtplanung, Architektur oder verwandten Disziplinen, die praxisrelevante Kompetenzen aufbauen und vernetzt arbeiten möchten
  • Fachleute aus Stadtmarketing und Tourismus, die ihre Perspektive auf Lebensraumgestaltung fundiert erweitern möchten

Grundsätzlich ist für die Teilnahme an dem Zertifikatsprogramm ein Hochschulabschluss in Immobilienwirtschaft, Städtebaurelevanten Fächern oder Architektur erwünscht. Sollten Sie über ausreichend Erfahrung in themenrelevanten Berufen haben, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen und wir vereinbaren ein kurzes, unverbindliches Beratungsgespräch. So können beide Parteien sicherstellen, dass das vorhandene Wissen ausreicht und zum erfolgreichen Kursabschlag führen kann!

Das Programm ist relevant für Fachkräfte aus der Immobilienbranche, Einzelfachhandel, Bau- und Baumanagementbranche, Regierungs- und öffentlicher Sektor, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Stadtmarketing, Tourismus und der Architektur- und Designbranche.

Die Module finden in Aachen, Berlin, München und Rothenburg ob der Tauber statt. Jede Stadt bietet einen spezifischen Fokus – von denkmalgerechter Planung in Rothenburg bis zu innovativen Stadtstrategien in Berlin und München.

Die Schwäbisch Hall Stiftung bauen – wohnen – leben ermöglicht ein Stipendium für dieses Zertifikatsprogramm. Sollten Sie Interesse an einem Stipendium haben, vereinbaren Sie bitte mit uns einen Termin zum Austausch!

Informieren Sie sich außerdem über Förderprogramme in Ihrem Bundesland, bespielsweise Bildungsurlaub, Bildungsscheck oder QualiCheck.

Um sich für ein Stipendium zu bewerben, müssen Sie zusätzlich zu den regulären Bewerbungsunterlagen nach dem Absenden der regulären Bewerbung eine separate E-Mail an uns senden.

Erforderliche Unterlagen für das Stipendium Schwäbisch Hall-Stiftung bauen-wohnen-leben:

  • Fachliche Qualifikation und Relevanz des beruflichen Hintergrunds (Lebenslauf)
  • Motivation und Zielsetzung der Teilnahme am SBK-Programm (Motivation Letter)
  • Eine unterschriebene Selbstauskunft zur finanziellen Situation
  • Eine kurze Projektbeschreibung mit dem erwarteten gesellschaftlichen Wirkungspotenzial

Die Bewerbung um ein Stipendium erfolgt im Rahmen des regulären Bewerbungsprozesses. Bitte laden Sie alle erforderlichen Unterlagen vollständig direkt im Bewerbungsformular hoch.

Die Stipendienvergabe wird anhand eines Punktsystems bewertet (maximal 100 Punkte):

Kriterium Gewichtung Punktebereich Bewertungsansatz
Fachliche Qualifikation 30% 0–30 Punkte Relevanz des Studiums/Berufserfahrung
Motivation & Zielsetzung 25% 0–25 Punkte Klarheit der Ziele, persönliche Beweggründe
Finanzielle Bedürftigkeit 25% 0–25 Punkte Bewertung anhand der Selbstauskunft
Gesellschaftliche Wirkung des Projekts 15% 0–15 Punkte Potenzieller Impact für Stadtentwicklung & Kultur
Interdisziplinarität 5% 0–5 Punkte Bonus für unterrepräsentierte Perspektiven

Auch wenn Sie bereits erste theoretische Erfahrung in einzelnen Modulen mitbringen, ist die Teilnahme an allen Modulen Pflicht. So können unsere Dozierenden sicherstellen, das jeder das gleiche Wissen erhalten hat und sie profitieren von einem fresh-up!

Der Lehrgang umfasst 13 ECTS Kreditpunkte.

Das Programm ist als berufsbegleitende Weiterbildung konzipiert. Die Module finden einmal im Monat an einem Wochenende statt und sind somit gut mit beruflichen Verpflichtungen vereinbar.

  1. Regelmäßige Teilnahmenachweise
  2. Nach jedem Modul findet innerhalb einer Woche eine Online-Prüfung statt.
  3. Am Ende des gesamten Zertifikatsprogramms folgt eine kurze Abschlussarbeit mit Präsentation und Verteidigung, Die Erstellung der Abschlussarbeit wird während der Kursdurchführung ermöglicht.

Die Teilnahmegebühr umfasst die Teilnahme an allen Modulen, Lehrmaterialien, geführte Exkursionen, den Zugang zu digitalen Lernressourcen sowie das Abschlusszertifikat. Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten sind – sofern nicht anders angegeben – nicht inbegriffen.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Module präsentieren die Teilnehmenden ihre Abschlussarbeit in einem zweitägigen Kolloquium und erhalten das Abschlusszertifikat.